Nach der Rallye ist vor der Rallye…

Das unter Rallyefahrern und -Fans als legendär bekannte „IVG-Gelände“ in Liebenau wirft wieder seine Schatten voraus. Zurückblickend auf eine sehr erfolgreiche Rallye in der Saison 2018 laufen die Planungen für den vermeintlich bestmöglichen Saisonstart in 2019 bereits auf Hochtouren! „Die letzte Rallye ist bereits eine große Motivation für unser Team der Rallye-Gemeinschaft Buten un‘ Binnen,“ berichtet Organisationsleiter Stefan Hart stolz, „doch wir wollen uns weiterentwickeln und arbeiten daher am Konzept zu einer Rallye 70!“

Eingereicht wurde bei den genehmigenden Verbänden der Termin 30. März 2019. „Neben einer Bewerbung für den DMSB Rallye Cup wollen wir natürlich auch wieder eine RETRO Rallye veranstalten.“, berichtet Stefan Hart weiter. Zudem sei die Wiederaufnahme in die Serie der Youngtimer Rallye Trophy ein erklärtes Ziel. Ebenso werden Prädikate zu verschiedenen ADAC Serien sowie zum Rallye Cup Nord und der Bergischen Motorsportmeisterschaft beantragt.

Weitere Informationen gibt’s sobald als möglich an dieser Stelle und für Fragen steht Ihnen das Orga-Team gerne zur Verfügung.

30. März 2019 – ADAC Rallye Buten un Binnen (R70) – SAVE THE DATE


Medienecho: Starke Rallye-Doppelveranstaltung Matthias Rathkamp und Larissa Knacker erfuhren sich den doppelten Klassensieg

Asendorf (ine). Einen starken Auftritt legten Michael Bieg und sein Beifahrer Dietmar Moch hin: Sie gewannen sowohl die XXVII. Rallye „Buten un‘ Binnen“ als auch die 3. Aller-Weser-Rallye, die die Motorsportvereine AMC Asendorf und AC Verden am Wochenende erneut gemeinsam veranstalteten. Nach 2015 und 2016 siegte Michael Bieg von Renngemeinschaft Oberberg damit zum dritten Mal. Die Doppel-Veranstaltung zog Kenner an – und denen gefiel es ausnahmslos: „So eine geniale Rallye sind wir noch nie gefahren“, hieß es oft im Ziel. Pro Veranstaltung fuhren die Teams jeweils vier Wertungsprüfungen, zwei davon in Asendorf-Graue, die anderen beiden auf dem IVG-Gelände in Steyerberg, einem ehemaligen Munitionsdepot, das den Rallye-Duos einiges abverlangte. Denn nach den starken Regenfällen am Samstag war es an vielen Stellen noch rutschig. „Mal hatte man Grip, dann ist man im nächsten Moment wieder gerutscht“, sagte Matthias Rathkamp vom AMC Asendorf. Der Fahrer ging zusammen mit seiner Co-Pilotin Larissa Knacker an den Start. Und beide fuhren ein grandioses Ergebnis bei beiden Rallyes ein: Sie holten sich in ihrer starken, 14 Teams zählenden Gruppe jeweils den Klassensieg – und in der Gesamtwertung der 45 Duos jeweils den sechsten Platz. „Unser Auto ist leicht und hat vernünftige Reifen drauf. Sobald die Strecke enger und hakeliger wird, wird es für uns einfacher“, zog das Duo Rathkamp/Knacker nach der Rallye am Vormittag eine erste Bilanz. Das Nachsehen hatten die beiden immer dann, wenn die Strecke – so wie auf dem Rundkurs in Graue – mit langen Geraden aufwartete. „In unserer Klasse haben die meisten Autos 220 oder 240 PS“, begründete Matthias Rathkamp, warum seine Gegner auf diesen Streckenteilen schneller unterwegs waren. Sein Ford Fiesta ST bringe nur 180 PS auf die Straße, sagte der 32-Jährige, der diesen einen Nachteil aber mit fahrerischem Können wettmachte. Ein zweites Team aus der Region ging ebenfalls an den Start: Olaf Müller von der MSG Visselhövede und sein Beifahrer Christian Lemke aus Martfeld (AMC Asendorf) fuhren bei der Rallye „Buten un‘ Binnen“  in ihrem neuen Opel Adam R2 auf Platz 23 im Gesamtklassement. Eine deutliche Steigerung erfuhren sie dann am Nachmittag bei der Aller-Weser-Rallye und landeten auf Rang neun in der Gesamtwertung. Neben den klassischen Rallyefahrzeugen gingen zusätzlich Teams aus der ADAC Retro Rallye Serie der Region Nord an den Start. Diese mussten ihre Fahrzeuge möglichst gleichmäßig, also mit einer Sollzeit-Vorgabe, bewegen. 14 Teams machten mit – und Meike Peters (AMC Asendorf) und ihr Beifahrer Hans Röhrs fuhren auf den Silberplatz. Pech hatte indes das Duo Helmut Putsch/Mika Jordan (AMC Asendorf), das ausschied. Das Fazit der Veranstaltung fällt positiv aus: Es gab keine Unfälle, zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke, und die Veranstalter blickten im Ziel am Gasthaus Uhlhorn in Asendorf in durchweg zufriedene Fahrer- und Beifahrer-Gesichter. Zugleich zollten die Organisatoren allen Helfern und auch den Anliegern der Rallye-Strecke großen Dank, auch angesichts der anfangs schwierigen Parksituation in Asendorf, da die als Parkflächen vorgesehenen Wiesen durch den starken Regen zeitweise kaum mehr befahrbar waren. Olaf Jordan aus dem Organisationsteam freute sich: „Von der Vorbereitung bis zur Veranstaltung lief alles reibungslos.“

Text: Regine Suling, Foto: Michael Pazderski, AMC Asendorf


Offizielle Endergebnisse 2018

An dieser Stelle möchte wir Euch die offiziellen Endergebnisse zur Verfügung stellen:

Alle Klassenergebnisse haben wir hier bereitgestellt.

Wir wünschen weiterhin eine tolle Rallye-Saison, sowie Achs- und (Foto: Michael Pazderski, AMC Asendorf)


Das war‘s…

Ein spektakuläres, spannendes und vielseitiges Wochenende ist vorbei. „Wow – das erste Feedback der Fahrer ist sehr positiv, das freut uns!“, war Olaf Jordan die Erleichterung nach dem Ende der Veranstaltung anzumerken. Über 60 Teilnehmer, vier Wertungsprüfungen und über 250 ehrenamtliche Helfer haben ein den Raum Asendorf kurzzeitig zu einem Zentrum des Motorsports gemacht. „Ein Highlight war wie immer dass legendäre IVG Gelände in Liebenau“, ist auf Facebook zu lesen. Aber auch sonst verlief die Veranstaltung sehr rund, wofür wir uns nur bedanken können. „Der Dank gilt allen Helfern, Förderern, den Behörden, Feuerwehren und Rettungsdiensten“, freut sich Jordan weiter, „der Einsatz für diese Veranstaltung ist schon beachtlich!“ So sei das Konzept der Terminverschiebung aufgegangen, wenn auch der viele Regen einige Pläne verändert habe…

Glücklicherweise bliebt es zu den Starts der Rallyes dann Trocken. „Ein spannendes Starterfeld konnten die vielen Zuschauer an der WP 4 und 1 in Graue sehen“, berichtet der dortige Wertungsprüfungsleiter Christian Wolters, „die Teams haben wirklich ihr bestes gegeben und den Zuschauern einiges geboten. Es freut uns, dass so viele Zuschauer vor Ort waren. Danke auch, dass sich alle an die Absperrungen usw. gehalten haben.“

In den kommenden Wochen und Monaten wird die Veranstaltergemeinschaft die Rallye aufarbeiten. „Einige Dinge gibt es immer zu verbessern“ stellt Jordan abschließend, sachlich dar, „doch heute wollen wir erst einmal den Abend genießen. Die kommende Tage gibt es dann noch viel zu tun und danach brauchen wir alle erst einmal etwas Pause.“ Doch schon bald gehts sicher los… mit den Planung für die „BuBi ’19“.

(Foto: Michael Pazderski, AMC Asendorf)


Auf geht’s !

Liebe Rallyefreunde,

als Veranstaltergemeinschaft „Buten un‘ Binnen“ möchten wir Sie zur

 

XXVII. ADAC Rallye Buten un´Binnen

& 3. ADAC Aller-Weser Rallye

 

herzlich begrüßen.

Wir freuen uns sehr, Ihnen auch in diesem Jahr wieder zwei attraktive Rallye 35, kompakt miteinander kombiniert, an einem Tag präsentieren zu können. Die aktuell sinkenden Teilnehmerzahlen stellen uns dabei vor eine sehr große Herausforderung. Wer jemals eine Rallye organisiert und durchgeführt hat, weiß welche Arbeit, welcher Einsatz aber auch welche finanziellen Aufwendungen damit verbunden sind. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die zahlreichen Sponsoren und Gönner.

Viele Stunden an ehrenamtlicher Organisationsarbeit sind in unsere Rallye geflossen. In den vergangenen Wochen und Monaten haben die verantwortlichen Organisatoren viel Zeit und Energie investiert. Die vielen Prädikatszusagen aus den verschiedenen Pokalserien und Meisterschaften sind für uns gerade deshalb eine besondere Wertschätzung für unsere geleistete Arbeit.

Mit 3 Wertungsprüfungen im IVG-Gelände sowie einer neuen Außenprüfung in unmittelbarer Nähe des Rallyezentrums behalten wir unser bewährtes Konzept bei und bieten den Teams eine anspruchsvolle Streckenführung.

Für die zahlreichen Zuschauer haben wir an der Außenprüfung wieder einen interessanten Zuschauerpunkt eingerichtet. Hierzu unsere große Bitte: „Bitte beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise – diese sind zu Ihrem persönlichen Schutz. Halten Sie sich ausschließlich im gekennzeichneten Zuschauerbereich auf!“

Ungefähr 250 ehrenamtliche Helfer werden auch in diesem Jahr für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen. Dazu zählen die Helfer aus den eigenen Reihen, die Feuerwehr, THW, die Rettungsdienste mit den Ärzten und die benachbarten Ortsclubs. Dieses Engagement erfordert Zeit, Sorgfalt und Verlässlichkeit. Wir sagen DANKE für diese tolle Unterstützung!!

Ein herzlicher Dank gilt auch der Gemeinde Asendorf, Herrn Bürgermeister Kabbert, der genehmigenden Behörde, Frau Busse und besonders den Anliegern.

Für den heutigen Tag freuen wir uns auf einen sportlich fairen Wettkampf, auf anspruchsvolle Wertungsprüfungen, auf trockenes Wetter und vor allen Dingen einen unfallfreien Verlauf.

Ihre Rallyegemeinschaft „Buten un‘ Binnen“


Programmheft 2018 zum Download!

Wie versprochen möchten wir Euch und Ihnen in diesem Jahr etwas Neues präsentieren… Das Programmheft zum Download! Einfach hier klicken (.pdf), lesen und den Motorsport genießen.

Wir freuen uns auf Euch! Eure Rallye-Gemeinschaft „Buten un‘ Binnen“.


Einblick in die „grüne Hölle“

Wie sieht es eigentlich auf dem IVG-Gelände aus? Was ist hier so besonders? Nehmt Platz im Fiesta ST von Matthias Rathkamp (AMC Asendorf) und genießt Motorsport vom Feinsten. Mit Beifahrerin Larissa Knacker (MSC Siedenburg) wurde bei der diesjährigen Rallye „rund um die Sulinger Bärenklaue“ die 10. Gesamtzeit auf der Wertungsprüfung eingefahren. Die Prüfung ist zwar etwas länger, als die einzelnen Abschnitte bei der „Bubi“. Die Straßen sind jedoch die Gleichen…


Informationen für Anwohner

Der Rallyesport ist ohne viele Helfer, Förderer und Begeisterte nicht zu stemmen – da sind wir uns alle einig. An dieser Stelle ist es mal wieder an Zeit „Danke“ dafür zu sagen.

Einen großen Teil zum Erfolg der Rallye tragen aber auch die Anwohner bei. Als Förderer nehmen Sie sicher einige Einschränkungen in Kauf, um unseren Teilnehmern damit den schönsten Streckenverlauf zu ermöglichen. Dadurch stehen Sie natürlich auch in der ersten Zuschauerreihe.

Wir versprechen Ihnen, das Sie durch die Veranstaltung nicht über Gebühr belastet werden und wünschen Ihnen schon jetzt ein paar interessante Stunden.

Aktuell informieren wir Sie als Anwohner über unsere Planungen und der Leiter der Streckensicherung wird Sie persönlich aufsuchen. Dabei wird Ihnen ein Informationsschreiben ausgehändigt, in dem der Tagesablauf beschrieben ist. Dieses stellen wir hier noch einmal bereit (Download als .pdf).

Bei weiteren Fragen zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.


Informationen zur „DSZ“

Auch für uns als Veranstalter ist die Bearbeitung einer DSZ neu und deshalb haben wir noch einmal beim DMSB nachgefragt.

Da es sich bei unserer Doppelveranstaltung mit der Rallye Buten un‘ Binnen und der ADAC Aller-Weser Rallye um zwei eigenständige Veranstaltungen handelt, benötigen alle Teilnehmer ggf. 2 DSZ – für jede Veranstaltung eine gesonderte DSZ.

Dazu die Aussage vom DMSB:

Wird an einem Wochenende eine Doppelveranstaltung durchgeführt, die jeweils eigenständige Veranstaltungen sind:

Die Veranstaltungen haben jeweils einen eigenen Veranstaltungstitel erhalten von der zuständigen Sportabteilung jeweils eine  eigene Registrierungs- bzw. Genehmigungsnummer. Dann muss jede Veranstaltung sportrechtlich und versicherungstechnisch mit einer eigenen Startzulassung abgedeckt werden.

Wird an einem Wochenende nur eine Veranstaltung durchgeführt, die aber jeweils einen Lauf am Samstag und Sonntag durchführen: Die Veranstaltung wird an beiden Tagen vom gleichen Veranstalter (bzw. Veranstaltergemeinschaft) ausgerichtet, findet an beiden Tagen am gleichen Ort / Gelände statt. Der Lauf am Samstag und der Lauf Sonntags haben einen (1) Veranstaltungstitel erhält von der zuständigen Sportabteilung eine (1) Registrierungs- bzw. Genehmigungsnummer. Dann ist für diese eine Veranstaltung nur eine DSZ zu lösen.


Fahrerverbindungsmann für die „Retros“

Dieter Gösling begann seine Motorsport-Karriere als aktiver Fahrer in den 1970-er Jahren. Anfangs mit einem NSU TT startend, stieg er 1978 auf einen Audi TT um, feierte Siege in der Castrol Trophy und sicherte sich viermal hintereinander den Titel des Gau-Meisters im ADAC OWL in den Jahren 1980 bis 1983.

Nach einem Unfall musste er 1984 seine aktive Karriere beenden, übernahm aber sofort wieder Verantwortung als Ehrenamtlicher. 1986 wurde er als Beauftragter für den Automobil-Rallyesport und den Klassik-Sport in den erweiterten Sportausschuss des ADAC OWL gewählt und bewegte seitdem Vieles. Nach 31 Jahren Amtszeit hat er nun diese beiden Ämter in jüngere Hände gelegt.

Als Koordinator für den Norddeutschen ADAC Oldtimer-Cup sowie für die Retro Rallye Serie Nord bleibt er im ADAC OWL weiterhin tätig.