Medienecho: Starke Rallye-Doppelveranstaltung Matthias Rathkamp und Larissa Knacker erfuhren sich den doppelten Klassensieg

Asendorf (ine). Einen starken Auftritt legten Michael Bieg und sein Beifahrer Dietmar Moch hin: Sie gewannen sowohl die XXVII. Rallye „Buten un‘ Binnen“ als auch die 3. Aller-Weser-Rallye, die die Motorsportvereine AMC Asendorf und AC Verden am Wochenende erneut gemeinsam veranstalteten. Nach 2015 und 2016 siegte Michael Bieg von Renngemeinschaft Oberberg damit zum dritten Mal. Die Doppel-Veranstaltung zog Kenner an – und denen gefiel es ausnahmslos: „So eine geniale Rallye sind wir noch nie gefahren“, hieß es oft im Ziel. Pro Veranstaltung fuhren die Teams jeweils vier Wertungsprüfungen, zwei davon in Asendorf-Graue, die anderen beiden auf dem IVG-Gelände in Steyerberg, einem ehemaligen Munitionsdepot, das den Rallye-Duos einiges abverlangte. Denn nach den starken Regenfällen am Samstag war es an vielen Stellen noch rutschig. „Mal hatte man Grip, dann ist man im nächsten Moment wieder gerutscht“, sagte Matthias Rathkamp vom AMC Asendorf. Der Fahrer ging zusammen mit seiner Co-Pilotin Larissa Knacker an den Start. Und beide fuhren ein grandioses Ergebnis bei beiden Rallyes ein: Sie holten sich in ihrer starken, 14 Teams zählenden Gruppe jeweils den Klassensieg – und in der Gesamtwertung der 45 Duos jeweils den sechsten Platz. „Unser Auto ist leicht und hat vernünftige Reifen drauf. Sobald die Strecke enger und hakeliger wird, wird es für uns einfacher“, zog das Duo Rathkamp/Knacker nach der Rallye am Vormittag eine erste Bilanz. Das Nachsehen hatten die beiden immer dann, wenn die Strecke – so wie auf dem Rundkurs in Graue – mit langen Geraden aufwartete. „In unserer Klasse haben die meisten Autos 220 oder 240 PS“, begründete Matthias Rathkamp, warum seine Gegner auf diesen Streckenteilen schneller unterwegs waren. Sein Ford Fiesta ST bringe nur 180 PS auf die Straße, sagte der 32-Jährige, der diesen einen Nachteil aber mit fahrerischem Können wettmachte. Ein zweites Team aus der Region ging ebenfalls an den Start: Olaf Müller von der MSG Visselhövede und sein Beifahrer Christian Lemke aus Martfeld (AMC Asendorf) fuhren bei der Rallye „Buten un‘ Binnen“  in ihrem neuen Opel Adam R2 auf Platz 23 im Gesamtklassement. Eine deutliche Steigerung erfuhren sie dann am Nachmittag bei der Aller-Weser-Rallye und landeten auf Rang neun in der Gesamtwertung. Neben den klassischen Rallyefahrzeugen gingen zusätzlich Teams aus der ADAC Retro Rallye Serie der Region Nord an den Start. Diese mussten ihre Fahrzeuge möglichst gleichmäßig, also mit einer Sollzeit-Vorgabe, bewegen. 14 Teams machten mit – und Meike Peters (AMC Asendorf) und ihr Beifahrer Hans Röhrs fuhren auf den Silberplatz. Pech hatte indes das Duo Helmut Putsch/Mika Jordan (AMC Asendorf), das ausschied. Das Fazit der Veranstaltung fällt positiv aus: Es gab keine Unfälle, zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke, und die Veranstalter blickten im Ziel am Gasthaus Uhlhorn in Asendorf in durchweg zufriedene Fahrer- und Beifahrer-Gesichter. Zugleich zollten die Organisatoren allen Helfern und auch den Anliegern der Rallye-Strecke großen Dank, auch angesichts der anfangs schwierigen Parksituation in Asendorf, da die als Parkflächen vorgesehenen Wiesen durch den starken Regen zeitweise kaum mehr befahrbar waren. Olaf Jordan aus dem Organisationsteam freute sich: „Von der Vorbereitung bis zur Veranstaltung lief alles reibungslos.“

Text: Regine Suling, Foto: Michael Pazderski, AMC Asendorf


Offizielle Endergebnisse 2018

An dieser Stelle möchte wir Euch die offiziellen Endergebnisse zur Verfügung stellen:

Alle Klassenergebnisse haben wir hier bereitgestellt.

Wir wünschen weiterhin eine tolle Rallye-Saison, sowie Achs- und (Foto: Michael Pazderski, AMC Asendorf)


Das war‘s…

Ein spektakuläres, spannendes und vielseitiges Wochenende ist vorbei. „Wow – das erste Feedback der Fahrer ist sehr positiv, das freut uns!“, war Olaf Jordan die Erleichterung nach dem Ende der Veranstaltung anzumerken. Über 60 Teilnehmer, vier Wertungsprüfungen und über 250 ehrenamtliche Helfer haben ein den Raum Asendorf kurzzeitig zu einem Zentrum des Motorsports gemacht. „Ein Highlight war wie immer dass legendäre IVG Gelände in Liebenau“, ist auf Facebook zu lesen. Aber auch sonst verlief die Veranstaltung sehr rund, wofür wir uns nur bedanken können. „Der Dank gilt allen Helfern, Förderern, den Behörden, Feuerwehren und Rettungsdiensten“, freut sich Jordan weiter, „der Einsatz für diese Veranstaltung ist schon beachtlich!“ So sei das Konzept der Terminverschiebung aufgegangen, wenn auch der viele Regen einige Pläne verändert habe…

Glücklicherweise bliebt es zu den Starts der Rallyes dann Trocken. „Ein spannendes Starterfeld konnten die vielen Zuschauer an der WP 4 und 1 in Graue sehen“, berichtet der dortige Wertungsprüfungsleiter Christian Wolters, „die Teams haben wirklich ihr bestes gegeben und den Zuschauern einiges geboten. Es freut uns, dass so viele Zuschauer vor Ort waren. Danke auch, dass sich alle an die Absperrungen usw. gehalten haben.“

In den kommenden Wochen und Monaten wird die Veranstaltergemeinschaft die Rallye aufarbeiten. „Einige Dinge gibt es immer zu verbessern“ stellt Jordan abschließend, sachlich dar, „doch heute wollen wir erst einmal den Abend genießen. Die kommende Tage gibt es dann noch viel zu tun und danach brauchen wir alle erst einmal etwas Pause.“ Doch schon bald gehts sicher los… mit den Planung für die „BuBi ’19“.

(Foto: Michael Pazderski, AMC Asendorf)


Einblick in die „grüne Hölle“

Wie sieht es eigentlich auf dem IVG-Gelände aus? Was ist hier so besonders? Nehmt Platz im Fiesta ST von Matthias Rathkamp (AMC Asendorf) und genießt Motorsport vom Feinsten. Mit Beifahrerin Larissa Knacker (MSC Siedenburg) wurde bei der diesjährigen Rallye „rund um die Sulinger Bärenklaue“ die 10. Gesamtzeit auf der Wertungsprüfung eingefahren. Die Prüfung ist zwar etwas länger, als die einzelnen Abschnitte bei der „Bubi“. Die Straßen sind jedoch die Gleichen…


Informationen zur „DSZ“

Auch für uns als Veranstalter ist die Bearbeitung einer DSZ neu und deshalb haben wir noch einmal beim DMSB nachgefragt.

Da es sich bei unserer Doppelveranstaltung mit der Rallye Buten un‘ Binnen und der ADAC Aller-Weser Rallye um zwei eigenständige Veranstaltungen handelt, benötigen alle Teilnehmer ggf. 2 DSZ – für jede Veranstaltung eine gesonderte DSZ.

Dazu die Aussage vom DMSB:

Wird an einem Wochenende eine Doppelveranstaltung durchgeführt, die jeweils eigenständige Veranstaltungen sind:

Die Veranstaltungen haben jeweils einen eigenen Veranstaltungstitel erhalten von der zuständigen Sportabteilung jeweils eine  eigene Registrierungs- bzw. Genehmigungsnummer. Dann muss jede Veranstaltung sportrechtlich und versicherungstechnisch mit einer eigenen Startzulassung abgedeckt werden.

Wird an einem Wochenende nur eine Veranstaltung durchgeführt, die aber jeweils einen Lauf am Samstag und Sonntag durchführen: Die Veranstaltung wird an beiden Tagen vom gleichen Veranstalter (bzw. Veranstaltergemeinschaft) ausgerichtet, findet an beiden Tagen am gleichen Ort / Gelände statt. Der Lauf am Samstag und der Lauf Sonntags haben einen (1) Veranstaltungstitel erhält von der zuständigen Sportabteilung eine (1) Registrierungs- bzw. Genehmigungsnummer. Dann ist für diese eine Veranstaltung nur eine DSZ zu lösen.


Fahrerverbindungsmann für die „Retros“

Dieter Gösling begann seine Motorsport-Karriere als aktiver Fahrer in den 1970-er Jahren. Anfangs mit einem NSU TT startend, stieg er 1978 auf einen Audi TT um, feierte Siege in der Castrol Trophy und sicherte sich viermal hintereinander den Titel des Gau-Meisters im ADAC OWL in den Jahren 1980 bis 1983.

Nach einem Unfall musste er 1984 seine aktive Karriere beenden, übernahm aber sofort wieder Verantwortung als Ehrenamtlicher. 1986 wurde er als Beauftragter für den Automobil-Rallyesport und den Klassik-Sport in den erweiterten Sportausschuss des ADAC OWL gewählt und bewegte seitdem Vieles. Nach 31 Jahren Amtszeit hat er nun diese beiden Ämter in jüngere Hände gelegt.

Als Koordinator für den Norddeutschen ADAC Oldtimer-Cup sowie für die Retro Rallye Serie Nord bleibt er im ADAC OWL weiterhin tätig.


Weitere Nennungen eingegangen/ Infos für Fans

Auch nach der Vornennungsaktion füllt sich die Liste der bereits angemeldeten Teams weiter. „Wir freuen uns über jede Nennung“, berichtete das Organisations-Team rund um Stefan Hart.

Ob selbst Rallye-Pilot oder interessierter Zuschauer – schaut doch mal in unserer Nennungsliste vorbei, um zu erfahren wer so dabei ist…

Spektakulärer Motorsport im Raum Graue. (Foto: Christian Kuhr)

Spektakulärer Motorsport im Raum Graue. (Foto: Christian Kuhr)

Eines ist bereits deutlich: Am 14.04. wird spektakulärer und spannender Motorsport geboten. Im Raum Graue, Warpe und Helzendorf wird einiges zu sehen sein… Mehr dazu aber zu gegebener Zeit. Tragt Euch die Rallye aber auf jeden Fall bereits in den Kalender!


Fahrerverbindungsmann

An dieser Stelle möchten wir Euch den diesjährigen Fahrerverbindungsmann vorstellen.

Selbst ist Niclaas Suling mit 14 Jahren in das Kart gestiegen und hat dort jahrelang an Slalom- und Trophyveranstaltungen teilgenommen. Schon mit 19 Jahren ging es das erste Mal auf den Beifahrersitz, welcher Ihn bis zur Saison 2016 nicht losgelassen hat.

“Wir freuen uns, einen solch erfahrenen Motorsportler gewonnen zu haben“, berichtet Olaf Jordan.


Wir sehen uns in dem (Motorsport-) Jahr 2018!

Auf diesem Wege möchten auch wir Euch & Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein paar frohe Festtage wünschen! Kommen Sie gut in das neue Motorsport-Jahr 2018 und freuen Sie sich bereits auf das, was wir bieten wollen.

P.S. Denkt doch an unsere Vornennungsaktion. Auch eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk, oder?

Eure Rallye-Gemeinschaft Buten un‘ Binnen


Unsere Terminverschiebung oder auch „Über die Kunst, es allen recht machen zu wollen…“

Liebe Leute, vielen Dank für die vielen Kommentare in den verschiedensten Mails und Facebook-Postings.

 „Warum diese Verschiebung?“ haben viele gefragt und wir wollenes erklären und hoffen das es bei euch allen Verständnis findet.

Die Durchführung unserer Rallye ist an wesentliche Parameter geknüpft:
1.) Teilnehmerzahlen und „Nachbarveranstaltungen“
2.) Personal
3.) verfügbare Rallyezentren
4.) verfügbare WP

 

zu 1) Als wir vor über 15 Jahren mit einer kleinen BuBi begonnen haben, waren wir mit dem Termin ENDE Juni in Norddeutschland alleine im Kalender und konnten uns über fast 100 Fahrerpaarungen freuen. Im Laufe der Jahre sind allerdings immer mehr Vereine mit ihren Veranstaltungen in die Nähe gerückt, ohne dass wir eine große Chance hatten um zu reagieren.
Ein Grund war unter anderem, das wir seit Jahr und Tag einen Lauf für die Youngtimer ausrichten und so auch über die Grenzen hinweg inkl. den Veranstaltungen am Ring in einem terminlichen Korsett waren. Ebenso haben wir weitere überregionale Prädikate, diese wollen auch terminlich optimal bedient sein.

Ein weiterer Verlust von Ausweichterminen hat uns die DRM gebracht. Mit Sulingen, Stemwede und seinerzeit auch der Niedersachsen sind drei DRM Läufe ebenfalls in den Zeitraum Mai-Juni gerückt.

Und ob ihr es glaubt oder nicht, sogar Veranstaltungen im Süden generieren mittlerweile Teilnehmer aus dem Norden, zusätzlich auch die Dänen, diese Läufe sind für unsere Freunde aus Schleswig-Holstein gut zu erreichen.

Diese Terminmasse von Mai-Juni-Juli hat die Teilnehmer-Zahlen auf einen Wert schrumpfen lassen, der noch gerade an der Grenze des Erträglichen ist (Wissend das 2017 ein schweres Jahr für alle war und bittend, jetzt KEINE DMSB und KFP Diskussion zu starten)

2) Personal
Ein Gelände wie Liebenau erfordert extrem viele Sportwarte, so dass wir neben den unseren auch auf Freunde aus anderen Clubs angewiesen sind. Neben den Rallyes sind diese allerdings auch oft bei anderen Veranstaltungen eingebunden, etliche sind Kart-Eltern, die dann mitten in der Saison sind und eigentlich keine Zeit haben – und weil uns andere Vereine helfen, helfen wir natürlich im Gegenzug.
Durch diese vielen verschiedenen Veranstaltungen ist die Personaldecke ebenfalls immer dünner geworden, jedoch werden wir keine WP starten, bei der wir die Sicherheit nicht garantieren können.
Daneben gibt es noch einen Grund: Sommerferien stehen im Juni ebenfalls an…
Und einen letzten: Unsere Mitglieder sind auch Mitglieder in der Feuerwehr, Schützen- und Reitvereinen und was der Freizeitmarkt noch bietet.

3. Rallyezentrum
Leider ist die gute Schweitzerlust in Liebenau Geschichte und wir mussten nach Graue wechseln. Ein Zentrum, das vielen Teams nicht gefallen hat. Entsprechend haben wir auf die Kritik reagiert und haben dieses Jahr nach Asendorf zu „Uhlhorn“ gewechselt. Wir sind der Meinung, dass dies ein richtiger Schritt war und wollen dort bleiben. Allerdings ist dieses Lokal hochfrequentiert und freie Termine sind dünn gesät. Im Juni hätte ein erneuter Wechsel stattfinden müssen.

4. verfügbare (Außen) WP
Mit dem Terminwechsel wollen wir aus der Mitte der Brut- und Setzzeit weg, Naturschutz ist wie überall auch bei uns ein Thema.
Und eine Brut- und Setzzeit gibt es auch auf dem IVG Gelände, selbst wenn der Förster nur mal fragt „muss das sein?“. Ein wesentlicherer Aspekt ist hier die in den heißen Monaten drohende Waldbrandgefahr. Bereits zweimal stand die Veranstaltung aus diesem Grund kurz vor der Absage, da die Feuerwehr den Brandschutz für das Waldgelände nicht garantieren konnte.

 

Wir hoffen, das ich mit den Zeilen unsere Beweggründe darlegen konnte und bitte um euer Verständnis.

Keep on Rallying – in der Hoffnung, das wir uns auch 2018 bei der BuBi sehen.

Beste Grüße an alle im Namen des gesamten Orga-Teams